Jahresbericht 2009

Jahresbericht 2009 - Aktion für krebskranke Kinder Heidelberg e.V.
Silcherstraße 17, 74937 Spechbach

Berichte aus den einzelnen Schwerpunkten unserer Arbeit:

Geschwisterbetreuung „Kinderplanet“
Nach dem Umzug in die neue Kinderklinik haben wir uns gut eingelebt, bekommen positive Rückmeldungen was Ambiente und Lage der Räumlichkeiten betrifft und werden gut angenommen, was die statistische Auswertung auch bestätigt: leichter Anstieg der Betreuungszahlen gegenüber den letzten drei Jahren und das obwohl die bis dato stärksten Abteilungen Frühchen und Kardiologie im Altbau geblieben sind. Besonders aus der Onkologie, Stoffwechselabteilung, Infektion und den Allgemeinambulanzen sind die Betreuungszahlen der Geschwister im letzten Jahr angestiegen.
Das Team ist bis auf einige wenige Wechsel bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern unverändert stabil, leistungsstark und hoch motiviert geblieben.
Ende des Jahres konnten wir die 3jährige kostenlose interne Evaluation und Fortbildung im Rahmen von Quasi Heidelberg mit einem Zertifikat und zusätzlicher Anerkennung für besonderes Engagement abschließen. Wir bleiben aber weiterhin im Austausch mit den kompetenten Mitarbeitern der Pädagogischen Hochschule um unsere pädagogische Qualität zu sichern.
In der Weihnachtsausgabe der Rhein Neckar Zeitung erschien ein Artikel zum 15jährigen Bestehen des Kinderplaneten zum Januar 2010.

Jahresbericht der Jugendgruppen
Auch im vergangenen Jahr 2009 haben beide Jugendgruppen “unter 18“ sowie “über 18“ mit einem reichhaltigen Angebot an Aktivitäten viele der Teilnehmer begeistert. Das zeigte sich vor allem an den tollen Teilnehmerzahlen. So beteiligten sich an den elf Aktionen der “Ü18“-Gruppe im vergangenen Jahr insgesamt 123 Teilnehmer wobei übers komplette Jahr 33 verschiedene Teilnehmer zu den Treffen kamen. Auch bei der jüngeren Gruppe war die Resonanz im Jahr 2009 wesentlich größer als im Jahr zuvor. So hatten wir bei den stattfindenden Treffen zwischen 3 und 15 Teilnehmer. Auch die Anzahl an neuen Teilnehmern ist erfreulicherweise um 6 angestiegen.
Im Programm standen zum Beispiel Ausflüge in Erlebnisbäder, zum Baumwipfelpfad oder in den Luisenpark, Bowling, Klettern oder der traditionelle Plätzchenbacknachmittag vor Weihnachten. Dank der tollen Unterstützung von Sponsoren konnten einige sehr ausgefallene Programmpunkte angeboten werden. So war für die „unter 18“-Gruppe wieder einmal ein Tag auf dem Golfplatz durch die Unterstützung des “Vereins für krebskranke Kinder-Odenwald e.V“ möglich. Erstmalig konnte in der Gruppe für die Jüngere ein Paddelwochenende, bei dem von Bad Bergzabern aus in Frankreich drei kleine Tagestouren unternommen wurden, gesponsert von einem Pfälzer Paddelverein, angeboten werden.
Die Ü18-Gruppe konnte über Sponsoren Besuche einer Kartbahn und der Mannheimer Pferderennbahn ins Programm mit aufnehmen. Weitere Höhepunkt war neben dem Adventsseminar zum Abschluss des Jahres im Waldpiraten Camp vor allem die viertägige Stadtfreizeit in München. Dort wurde auch die Gelegenheit genutzt sich mit der ortsansässigen KONA-Jugendgruppe zu treffen, was wirklich sehr schön war. Die Nutzung des Kinderplaneten als Räumlichkeit, um sich einfach mal zusammenzusetzen, wurde wieder viel genutzt. Ein solcher Raum mit angeschlossener Küche ist für die Gruppen echt sehr wichtig.
Ein Wechsel im Team der unter 18jährigen zeigt sich an für 2010. Isabell Lang wird aus beruflichen Gründen ihre dankenswerte, langjährige Arbeit beenden und Marjke Meester tritt die Nachfolge an.
Mehr zur Jugendgruppe gibt es bereits im Internet unter www.jugendgruppe-hd.de

Projekt Onko-Kids-online
Im neuen Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin werden die Kinder/Jugendlichen der Abteilung 3 seit August 2008 mit kostenfreien Internetzugängen versorgt. Dies betrifft Patienten auf den Ebenen 1, 2 und hauptsächlich 3. Das Projekt ist zwischen den Beteiligten innerhalb des Klinikums durch einen eigenen Vertrag geregelt und juristisch abgesichert. Die Onko-Kids haben kostenlos 20 Zugangscodes mit je 2 GB Volumen im Wert von jeweils 10 Euro zur Verfügung. Wenn einer dieser Zugänge ‚abgesurft’ ist, kann er beim Klinikservice wieder aufgefüllt werden. 5 der Zugänge sind bei Bedarf der Klinikschule zugeordnet. Ein Zugangscode reicht in der Praxis 1 oder auch 10 Tage aus, je nach Anwendung.
In der Klinik ist das neue Modell inzwischen gut eingeführt. Wenn ein Jugendlicher stationär aufgenommen wird, wird er entweder von mir (Frau Sedlak) direkt angesprochen oder die Schwestern berichten mir vom Bedarf des Kindes/Jugendlichen.
Anschließend werden er/sie und seine/ihre Eltern aufgeklärt und eingewiesen, die Unterschrift wird eingeholt und der Laptop mit Internetzugang ausgegeben. Bei Kindern/Jugendlichen mit eigenem Laptop wird ein Internetzugang erteilt.
Derzeit verfügt das Projekt über 7 eigene Laptops, davon sind 2 Netbooks ohne Laufwerk in besonders kompakter Bauweise. Diese zwei Netbooks haben keine Lüfter, sind deshalb auch in KMT-Zimmern einsetzbar. 2009 hatte das Projekt Besuch von der Hygienebeauftragten der Klinik. Um die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen vor allem bei transplantierten Kindern/Jugendlichen einzuhalten, haben wir uns geeinigt, dass an Kinder/Jugendliche in Isolierzimmern grundsätzlich keine Laptops mehr ausgegeben werden. Wenn das Kind/der Jugendliche bereits auf Station ist und einen Laptop im Zimmer hat, darf der Laptop allerdings mit in das Isolierzimmer genommen werden. Von dieser Regelung sind nur die Laptops der Onko-Kids betroffen, nicht die eigenen Laptops der Patienten.
Laptops dürfen auf keinen Fall untereinander weitergegeben werden, damit keine Keime verbreitet werden. Bei erhöhter Gefahr werden nur die Netbooks ohne Lüfter ausgegeben, damit nicht über den Lüfter evtl. vorhandene Keime Verbreitung finden.
Mit der Zusicherung der Einhaltung dieser Maßnahmen konnte erreicht werden, dass den Patienten das Onko-Kids-Angebot weiter offen steht. Die erhöhten Anforderungen sorgten kurzzeitig auf Station für Aufregung bei Ärzten, Pflegepersonal und psychosozialen Mitarbeitern, da das Projekt in seiner Ausrichtung, besonders den isolierten Patienten ein Stück Lebensqualität zurückzugeben, gefährdet schien. Dies zeigt auch die hohe Akzeptanz des Projektes im Stationsalltag.
Mit den arabischen Patienten, die einen besonders hohen Internetbedarf haben, konnte auch eine gute Lösung gefunden werden. Bei Bedarf bekommen Sie Accounts. In der Regel brauchen sie diese aber nur anfangs bis sie ein kostenpflichtiges Mobilfunk-Lan eingerichtet haben, welches ihren erhöhten Bedürfnissen besser gerecht wird. Diese Möglichkeit wird Ihnen direkt von der Dolmetscherin empfohlen und gut angenommen.

Mentoren-Projekt: „Patienten helfen Patienten“
Im März 2009 konnten die ersten konkreten Vereinbarungen zur Umsetzung des Projektes „Patienten helfen Patienten“ mit dem medizinischen und psychosozialen Stationsteam in Heidelberg getroffen werden. Ziel des Projektes ist es, dass ehemalige Patienten als Mentoren neu erkrankten Kinder und Jugendlichen/ jungen Erwachsenen einen Erfahrungsaustausch unter Betroffenen ermöglichen, über spezielle Selbsthilfegruppenangebote, Aktionen und Internetadressen (z.B. regionale Jugendgruppen, Waldpiratencamp, Junge Leute Seminar, Regenbogenfahrt) informieren und die Integration in diese Angebote erleichtern.

Elternwohnung: Die Möglichkeit des Übernachtens in den Apartments wird ausgiebig und dankbar angenommen. Die Auslastung ist hervorragend und die Vermittlung über den Kinderplaneten ist für die Eltern sehr angenehm, da doch die Zeitspanne der Übergabe wesentlich verbessert wurde.

Wie Sie ersehen können wurden sehr viele Anstrengungen unternommen für die Kinder und deren Familien Abwechslung in den Klinikalltag zu bringen oder auch um die Zeit dort etwas zu erleichtern. Hinzu kam noch ein Wochenendausflug in den Zoo mit anschließendem Kaffeenachmittag im Kinderplanet. Weiterhin konnte auch der 14. tägige Mittwochskaffee fortgeführt werden. Im Dezember war er mal kurzfristig nicht möglich wegen der Schweinegrippe. Für unseren Kreis der trauernden Familien fand ebenfalls das monatliche Treffen statt. Veranstaltungen wie Apfel- und Erdbeerfest und das Sommerfest der K 3 gab vielen Eltern die Möglichkeit der Begegnung.
Die Karten für 1899 Hoffenheim werden gerne angenommen.
Der Vorstand dankt allen die sich eingesetzt haben zum Wohle der Kinder, Geschwister und Eltern. Es ist so schön, dass es viele gibt die sich ehrenamtlich engagieren, sei es in der Jugendgruppe, im Kinderplanet und bei den vielen Festen, sowie auch in der Vorstands- und Beiratsarbeit.

gez. Gabriele Geib und Michael Wörner

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Jahresbericht 2008

Jahresbericht der Aktion für krebskranke Kinder Heidelberg für 2008

Das schönste Ereignis in 2008 war die Einweihung des Elternhauses an der neuen Angelika Lautenschläger Klinik für Kinder und Jugendmedizin. Bis dies jedoch möglich war, hatten wir alle Hände voll zu tun. Viele Besprechungen, viele Einkäufe und letztlich auch tatkräftige Arbeit beim Einräumen und Bilder aufhängen, Geschirr aussuchen usw. Jedoch mit Hilfe vieler freiwilliger Helfer wurde es ein schönes Ergebnis. Die Eltern sind sehr angetan von dem neuen Haus und einige Dankesbriefe und Anrufe haben uns auch schon erreicht, bis hin zu dankbaren Nutzern die nun zu Spendern wurden. Die Einweihung selbst wurde von allen Anwesenden als außerordentlich gelungen bezeichnet. Die gesangliche Umrahmung und die kulinarischen Köstlichkeiten werden vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Die anwesenden Spender zeigten sich ebenfalls sehr beeindruckt vom Ergebnis und waren hochzufrieden hier mitgewirkt zu haben.
Die durch uns möglich gewordenen Transplantationseinheiten auf der Kinderkrebsstation sind eine Bereicherung für die Kinder und für das Behandlungsteam. Großzügige Zimmer ermöglichen es auch ein Sportgerät aufzustellen, um die Kinder möglichst früh wieder zu mobilisieren.
Der Kinderplanet ist auch absolut gelungen, in bester Lage im Erdgeschoss etabliert mit nahem Ausgang zum wunderschönen Spielplatz. Er wird nun auch stärker frequentiert.
In den 14 Jahren des Bestehens fanden im KINDERPLANET rund 27.000 Betreuungen von insgesamt ca. 6.700 Familien statt. Am Tag werden im Durchschnitt 9 Kinder betreut, davon sind ca. 50 % unter 3 Jahre, 30 % 4 bis 6 Jahre und die übrigen 20 % 7 Jahre und älter.
Auf die unterschiedlichen Krankheitsgebiete bezogen verteilte sich die Inanspruchnahme in den letzten 3 Jahren folgendermaßen: ca. 20% Familien mit einem Frühchen, rund 15% mit einem herzkranken Kind, jeweils etwa 10 % Familien mit einem nierenkranken, krebskranken und neurologisch erkrankten Kind. Die verbleibenden 35% verteilen sich auf übrige Krankheitsgebiete, einige wenige auch auf die Kinderchirurgie und Kopfklinik.
Die vorliegenden Zahlen bestätigen – abgesehen von geringfügigen Verschiebungen – die ermittelten Werte der Vorjahre.
Forschungsförderung und die Unterstützung des Waldpiraten-Camps wurden entsprechend des Beschlusses der Mitgliederversammlung geleistet. Einzelfallhilfen kamen ebenfalls wieder zur Auszahlung. Da es nicht möglich ist alles aufzuzeigen, was an Tätigkeiten in 2008 geleistet worden ist, möchte ich allen Helfern, Mitwirkenden auf den Bazaren, Hoffesten usw. von Herzen Danken für das außergewöhnliche Engagement was wieder aufgebracht wurde zum Wohle der Kinder und Familien.

Das Onko-Kids-Projekt, betreut durch Frau Renate Sedlak, besteht bereits 8 Jahre.
Im Jahr 2008 ergab sich durch den Umzug der Patienten in die neue Kinderklinik einige wesentliche Änderungen:
Im August 2008 wurde der Onko-Kids-Server abgeschaltet. Seit diesem Zeitpunkt können die Kinder der Herzstation, die im Altbau verbleiben sind, nicht mehr auf das Internet zugreifen.
Im neuen Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin werden die Kinder/Jugendlichen der Abteilung 3 mit kostenfreien Internetzugängen versorgt. Dies betrifft Patienten auf den Ebenen 1, 2 und hauptsächlich 3.
Das Projekt ist zwischen den Beteiligten innerhalb des Klinikums durch einen eigenen Vertrag geregelt und juristisch abgesichert.
Der Zugang über das Internet erfolgt über das (für andere kostenpflichtige) Patienteninternet des Klinikums. Die Onko-Kids haben 20 Zugangscodes mit je 2 GB Volumen im Wert von jeweils 10 Euro zur Verfügung. Wenn einer dieser Zugänge ‚abgesurft’ ist, kann er beim Klinikservice wieder aufgefüllt werden. 5 der Zugänge sind bei Bedarf der Klinikschule zugeordnet. Ein Zugangscode reicht in der Praxis 1 oder auch 10 Tage aus, je nach Anwendung.
Für die Nutzung des Internet in der Klinik sind erhöhte Anforderungen gemäß Jugendmedienschutzgesetz notwendig, die eine Aufklärung der Patienten und Eltern mit Unterschrift beinhaltet, eine regelmäßige Kontrolle der vereinseigenen Laptops und die Ausgabe von Informations- und Aufklärungsmaterial.
Derzeit verfügt das Projekt über 6 vereinseigene Laptops, davon sind 2 älter als 5 Jahre, einer 4 Jahre alt. 4 Laptops wurden im Jahr 2008 aus dem Büro gestohlen und konnten nicht wiederbeschafft werden. Diese Anzahl ist als knapp ausreichend zu bezeichnen. Für 2009 sind voraussichtlich 2 Neubeschaffungen notwendig. Die Accounts werden auch an Patienten mit eigenen Laptops ausgegeben.
Nutzerstatistik:
Juli: 22 Accounts
August: 22 Accounts
September: 30 Accounts
Oktober: 32 Accounts
November: 23 Acounts
Dezember: 52 Accounts
Das viel genutzte Onko-Kids Forum wurde auf eine aktuelle Foren-Software umgestellt, die den Schutz vor Schmutz- und Spam Anmeldungen erlaubt. Bedauerlicherweise ist dies in letzter Zeit zu einem Problem geworden.
Die Onko-Kids-Website wird derzeit auf ein CMS-System (Contentmanagement-System JOOMLA!) umgestellt, welches für die Benutzer mehr Möglichkeiten im Sinne des Web 2.0 bietet. Die erneuerte Seite wird voraussichtlich Ende Januar 2009 die alte Internetpräsenz ersetzen.
Aktuelle Zugriffszahlen der Onko-Kids-Website (insgesamt bereits mehr als 6 Millionen Zugriffe):
2008: 2 327 519 Mill. Zugriffe
Pro Monat ca. 190.000 bis 200.000 Zugriffe

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Jahresbericht 2007

25 Jahre Aktion für krebskranke Kinder OV- Heidelberg

Das Highlight in 2007:

GESCHAFFT! Die Tour Ginkgo 2007 erradelte auf rund 360 Kilometer durch die Metropolregion Rhein-Neckar ein vorläufiges Spendenergebnis von 190000 Euro.

Mit dem Erlös wird eine bedarfsorientierte Ausstattung der Elternwohnungen an der neuen Angelika-Lautenschläger-Klinik für Kinder und Jugendmedizin in Heidelberg unterstützt.

DANKE an alle Spender und Sponsoren. DANKE an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen. Es war einfach wunderbar, mit wie viel Engagement und Anteilnahme die Tour 2007 unterstützt wurde (Auszug aus www.tour-ginkgo.de).

Geschafft sagen auch wir, die die Tour begleiteten und mit vorbereiteten insbesondere Frau Dr. Heide Häberle und ich. Weit über 1000 km bin ich gefahren: Dosen verteilen, Plakate und Flyer in die Ortschaften bringen, Mitstreiter finden, Bürgermeister überzeugen uns zu unterstützen und viele, viele Ginkgobäumchen in der Metropolregion ausliefern und dann bei der Tour immer wieder an wichtigen Spendenübergaben anwesend sein. Hier bin ich alleine ca. 400 km gefahren um den Spagat zwischen beruflicher Arbeit und Ehrenamt zu gehen. Es hat geklappt und von dem Ergebnis sind wir alle überwältigt. Es waren fantastische Tage, mit vielen herzlichen Begegnungen, sei es mit dem Fahrerfeld und auch mit den Spendern und Helfern in den einzelnen Gemeinden. Am Ende waren wir alle eine „Ginkgo-Familie“ und unsere Abschlussfahrt mit dem Neckarschiff zur Schlossbeleuchtung, wird allen unvergessen bleiben. Hierzu luden wir alle ehrenamtlichen Helfer der letzten Jahre mit ein um Danke zu sagen, für teilweise schon 25 Jahre Begleitung. Danke sagen wir ganz besonders Allen Tourteilnehmern und Christiane Eichenhofer, sowie der Musikband des Abends mit Alexander, ein Survivor unserer Station, die ganz besonders zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

25 Jahre Elternarbeit ist eine lange Zeit auf die wir zurückblicken. Wir konnten, gemeinsam mit den verantwortlichen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin und dem gesamten Behandlungsteam, viel bewegen zum Wohle der Familien und der betroffenen Kinder und so blicken wir mit der Hoffnung nach vorne, dass die Arbeit in diesem Sinne noch lange weiter gehen wird.

Es gab in 2007 Veränderungen im Vorstand: Frau Wörner ist ausgeschieden und in den Beirat gewechselt, ihr Nachfolger wurde Michael Wörner. Wir danken Frau Wörner für ihre langjährige Arbeit und freuen uns, dass sie uns noch weiterhin im Beirat unterstützt. Frau Wörner hat eine neue Elterngruppe im Odenwald gegründet und wird uns weiterhin maßgeblich unterstützen.

Bericht aus unseren Aktionen:
Kinderplanet: nunmehr seit 13 Jahren aktiv in der Universitätskinderklinik. In 2007 leisteten wir 1397 Betreuungen davon 263 Erstanmeldungen. 5 Teilzeitkräfte sind für die Betreuung zuständig und diese werden unterstützt durch 11 ehrenamtlich Tätige.

Onko-Kids: in 2007 hatte www.onko-kids.de 2.102.230 Seitenaufrufe. Das Portal wurde verändert und als wesentliche Neuerung sind die Skype-Videokonferenzen hinzugekommen.

Jugendgruppen: Das Jahr 2007 hatte für beide Jugendgruppen “unter 18“ sowie “über 18“ seine Höhen aber auch Hürden. Während die Gruppe der Jüngeren zu Anfang des Jahres stark um Teilnehmer kämpfen musste, konnte die Gruppe der Älteren auf den nun mehr herangewachsenen Stamm einstiger Teilnehmer der jüngeren Gruppe aufbauen. Gerade gegen Ende des Jahres stabilisierte sich die Teilnehmerzahl in beiden Gruppen. Beide Gruppen hatten das ganze Jahr über ein attraktives und vielfältiges Programmangebot. Angefangen von Schwimmen über Kartfahren, Paddeln auf dem Altrhein und Klettern bis hin zu Tanzen und Plätzchen backen in der Elternwohnung. Auch in diesem Jahr bestand in der Gruppe der U18 wieder eine Kooperation mit der Fußballjugend des Jugendförderzentrums Zuzenhausen. Nachdem diese im Jahr 2006 zum gemeinsamen Kartfahren geladen hatten, stand in diesem Jahr ein gemeinsamer Kletternachmittag im Hochseilgarten des Waldpiratencamps auf dem Programm. Die Gruppe der Älteren war des Weiteren auf einer viertägigen Kanutour auf der Lahn und veranstaltete ein Gruppenseminar im Dezember im Waldpiraten Camp. Auch als Helfer für Aktionen des Elternvereins zeichneten sich beide Gruppen aus. So wurde der Stand der Ginkgo-Tour auf dem Heidelberger Wochenende des Sports betreut und auch beim Erdbeerfest und dem Apfelsonntag der Familie Ackermann waren sie als Unterstützung Vorort. Nicht zuletzt konnten sie zum Gelingen des Grillfestes der Station H7 im Waldpiraten Camp wesentlich beitragen.

Elternwohnen: die Elternwohnung ist weitgehend fertig gestellt, es gibt noch einige Mängel zu beheben. Wir sind jedoch in gutem Gespräch dabei Lösungen zu finden. Nun geht es an die Inneneinrichtung, auch hier wurden schon viele Begehungen notwendig und entsprechende Gespräche mit Firmen geführt. Einzugstermin 31.5. 2008. Diesen Termin können wir auch mit der Einrichtung der Elternwohnung einhalten.

Bazare und Veranstaltungen: Erdbeerfest, Apfelsonntag und Weihnachtsmarkt waren hervorragende Veranstaltungen um auf uns aufmerksam zu machen und gleichzeitig trugen sie zum finanziellen Erfolg bei. Allen Mitwirkenden ein herzliches Danke. Das Sommerfest im Waldpiraten-Camp war wieder gut besucht und in 2008 wird es ebenfalls wieder ein Fest geben.

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Jahresbericht 2006

„Ein Mensch sah jedesmal noch klar: Nichts ist geblieben so, wie`s war. –
Woraus er ziemlich leicht ermisst: Es bleibt auch nichts so, wie´s grad ist.
Ja, heut schon denkt er, unbeirrt: Nichts wird so bleiben, wie´s sein wird.“

Diese Worte von Eugen Roth möchte ich meinem diesjährigen Jahresbericht voranstellen. Nicht nur gesundheitspolitische Diskussionen hielten uns auf Trapp, sondern auch einige Veränderungen sind eingetreten. Auf der Station H7 hat uns Herr Dr. Di Gallo verlassen und ist wieder in die Schweiz zurückgekehrt. In der Jugendgruppe hat sich Anna Kunsteck für einige Zeit verabschiedet, sie ist fast für ein Jahr nach Amerika gegangen. Das über Jahre stattgefundene Kinderfest in Überau, unter der Federführung von Familie Wiemer, hat leider auch zum letzten Mal stattgefunden. Allen nochmals ein herzliches Dankeschön für das großartiges Engagement zugunsten des Vereins.
Neu hinzugekommen ist das Erdbeerfest und der Apfelsonntag in Schwegenheim unter der Federführung von Familie Ackermann. Dank vieler Helfer, auch aus der Jugendgruppe, wurde beides ein voller Erfolg. Herzlichen Dank hierfür.
Die Jugendgruppe, der unter 18jährigen ist weiterhin sehr aktiv unter der Leitung von Isabelle Lang, Florian Münster und Florian Siegel. Sie bieten jeden Monat etwas an und vieles wird auch wahrgenommen. In 2006 beteiligten sich die Jugendlichen an der Husky-Tour nach Norwegen. Die Begeisterung war riesig und für die Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis mit den Schlittenhunden durch die Wälder zu fahren. Bei der Gruppe der jungen Erwachsenen unter der Leitung von Tobias Durst und Michael Wörner sieht es ähnlich aus, auch hier ist die Gruppe sehr aktiv. Es konnte ein „Sonnenaufgangs-Seminar“ vom 16. -18. Juni im Waldpiraten-Camp stattfinden und beim jährlichen H7 Stations- und Familienfest waren die Jungen Erwachsenen ebenfalls voll im Einsatz.
Unser Stationsfest hat etwas an Zugkraft verloren, leider waren in diesem Jahr nur etwa insgesamt 80 Personen anwesend. Jedoch sprachen sich diese dafür aus es auf jeden Fall wieder stattfinden zu lassen.
Die Beteiligung der Jugendgruppe beim Heidelberger Triathlon war super. Mit Spendendosen und engagierten Spielen baten sie die Sportler und Zuschauer um Geldspenden und waren sehr erfolgreich.
Das Seminar für trauernde Eltern im Dezember musste mangels Teilnehmer abgesagt werden und wurde kurzerhand umfunktioniert in ein Familienwochenende, welches dankbar angenommen wurde.
Viele Spendenübergaben erforderdern Zeit und auch für den Neubau der Elternwohnung gab es einige Termine. Die erste Rate von 400.000,-- Euro hierfür war fällig und konnte bezahlt werden. Der Einzug ist für Frühjahr 2008 geplant.
Wir vom Vorstand möchten allen Danken die uns im Jahre 2006 unterstützt haben, bei den diversen Bazaren oder sonstigen Aktivitäten. Ganz besonders auch bei jenen Spendern die uns seit Jahren schon verbunden sind wie die Freunde der Rotarier und Lion`s der Golfturniere im Odenwald und vom Buchenauerhof. Durch das Engagement von so vielen Freunden und Förderern des Vereins kommen wir auf die stattliche Spendensumme von 264.774,00 Euro Hinzu kommt noch eine große Spende über 100.000,00 zweckgebunden für die Elternwohnung. Danke für so viel Einsatz und Unterstützung, letztlich zum Wohle unserer Kinder und Familien.

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Jahresbericht 2005

„Was Du sagst, verweht der Wind. Nur was Du tust, schlägt Wurzeln.“
(Karl Heinrich Waggerl)

In all den Jahren unserer Arbeit haben wir sicherlich schon viele Wurzeln wachsen lassen. Ich denke hier an unseren Kinderplaneten, der sich auch im 11 Jahr seines Bestehens, großer Beliebtheit erfreut und von vielen Kindern besucht wird. Dass die Kinder so gerne dort hin gehen hängt in erster Linie auch mit dem sehr guten Betreuungsteam zusammen. Hier auch mal unseren aller herzlichsten Dank an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und auch an unser festes Team.
Nicht mehr weg zu denken ist auch unser Projekt Onko-Kids. Hier konnten wir die Anzahl der tragbaren Computer erweitern, um mehr Jugendlichen diese Abwechslung im Krankenbett zu ermöglichen.
Die Station wünschte sich neue Bettwäsche, und diesen Wunsch konnten wir auch erfüllen.
Das Psychosoziale Team fand Verstärkung durch PD Dr. Alain Di Gallo aus der Schweiz und Frau Bösen-Schieck (halbtags). Dies war dringend notwendig und zeigt schon jetzt positive Resonanz bei den Eltern und dem Stationsteam. Hier leisten wir auch finanzielle Unterstützung.
Unsere beiden Jugendgruppen sind erfreulich aktiv. Im Dezember konnte wieder ein Treffen im Waldpiratencamp organisiert werden mit Vorträgen und viel Zeit miteinander. Die Rückmeldungen hierzu waren äußerst positiv. Einige der jungen Erwachsenen wurden inzwischen auch Mitglieder des Vereins. Das Reitwochenende war wieder ein Highlight für die Jugendlichen. Vom Klettern in Heilbronn , Besuch der Explo-Ausstellung, Tauchen im Schwimmbad Epfenbach bis zu Gokartfahren wurde von unseren Betreuern wieder viel vorbereitet und mit den Kindern und Jugendlichen unternommen. Allen ein herzliches Danke für ihren großen Einsatz.
Für die trauernden Eltern war der Gedenkgottesdienst angeboten und eine kleinere Gruppe Eltern stellten sich dem Thema in einem Wochenendseminar. Weiterhin trafen sich 4-wöchentlich Eltern verstorbener Kinder der H7 mit Frau Zuber und Frau Barth.
Der Ausflug zum Hockenheimring ist inzwischen so beliebt, dass wir gar nicht mehr alle mitnehmen konnten. 145 Teilnehmer aus HD waren diesmal dabei. Das geplante Familienwochenende musste leider ausfallen – hierfür gab es nicht genug Interessenten.
Die Spenden sind in diesem Jahr leider drastisch zurückgegangen. Umso wichtiger ist es für uns, dass immer wieder Benefizveranstaltungen durchgeführt werden. Wir danken allen die sich hierfür eingesetzt haben: Beim Kinderfest in Überau, Apfelsonntag in Schwegenheim, Oster- und Weihnachtsmärkte, Kleiderbazare und bei der großen Benefizgala im Marriott-Hotel in Heidelberg.
Bitte helfen Sie alle mit, auf dass unsere gemeinsame Arbeit weitere Wurzeln schlägt!

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Jahresbericht 2004

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir zurück auf das Jahr 2004 und die Aktivitäten in unserem Verein.
Lachend, dass wieder so viele Aktivitäten haben stattfinden können, insbesondere auch im Jugendbereich. Die Jugendlichen besuchten den SWR in Baden-Baden, gingen Tauchen in Epfenbach mit anschließenden Essen für Kinder und Eltern, fuhren Gokart in Mannheim, hatten ein gemeinsames Reitwochenende in Rimbach im Odenwald und gingen Klettern in der Kletterhalle in Heilbronn. Besonders erwähnenswert ist die statt gefundene 10Jahresfeier der ehemaligen Jugendgruppe, jetzt mehr die Gruppe der jungen Erwachsenen. Mit viel Engagement organisierten sie den Tag zusammen mit dem Stationsfest der Kinderkrebsstation und gaben einen wunderbaren Rückblick über die letzten 10 Jahre - dargestellt an Spielaktionen zu jedem Ereignis. Eine tolle Idee, die begeistert von den Gästen angenommen wurde. Hervorzuheben ist hier auch der unermüdliche Einsatz von einigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die beiden Gruppen und deren Bereitschaft auch immer wieder Aufgaben im Verein zu übernehmen. Schnell ausgebucht waren auch das Wochenende für Jugendliche ab 16 Jahren im Dezember im Waldpiratencamp, von dem alle sich begeistert beim Abschied äußerten. Wie in jedem Jahr unterstützten wir auch wieder den 8 tägigen Ausflug der jungen Erwachsenen.

Das Treffen für verwaiste Eltern konnte Dank des Engagements einiger Eltern regelmäßig in der Hospitalstrasse, Gebäude 34, unter der Kapelle stattfinden und auch der monatliche Kaffeenachmittag durch Frau Zuber und Frau Barth ist eine Bereicherung für die Station und eine sehr schöne Abwechslung im Stationsalltag.

Die Präsenz auf der Station konnten wir mit Frau Boesen-Schieck noch ergänzen. Sie wird auch in Zukunft regelmäßig wöchentlich auf die Station und in die Tagesklinik gehen um dort den Eltern Ansprechpartner zu sein und auch für das Behandlungsteam eine Brücke zu uns zu geben.

Im Rahmen von Einzelfallhilfe sind wir vielfältig tätig gewesen und haben hier sicher einigen helfen können.

Weinend müssen wir feststellen, dass Frau Schmidkonz die Station verlassen hat und eine NachfolgerIn noch nicht vorhanden ist, jedoch wird die Stelle wieder ausgeschrieben. Weiterhin sind immer weniger Eltern bereit Mitglied im Verein zu werden und sich an Aktivitäten zu beteiligen und leider ging auch die Spendenbereitschaft 2004 etwas zurück.

Unsere große Herausforderung "Elternwohnen an der neuen Universitätskinderklinik zu ermöglichen" sehen wir entgegen. Der Spatenstich hierzu ist im Dezember erfolgt.
Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes geschaffen worden (Zitat von R.W.Emerson) und so danke ich allen die wir bisher für unsere Arbeit begeistern konnten und diese aktiv mittragen und hoffe, dass wir auch im Jahre 2005 weiterhin viele begeistern können.

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Jahresbericht 2003

"Wer etwas will sucht Wege und wer etwas nicht will sucht Gründe"

diese Worte sind mir vor einiger Zeit begegnet und ich finde, sie passen wunderbar in unseren Jahresrückblick. Wir haben viele Wege gefunden Familienbegegnungen zu ermöglichen. Ich denke hier an unser Seminar für verwaiste Eltern, unseren Ausflug nach Rust, das Kinderfest in überau, die Straßenbahnfahrt mit Langnese und das gelungene H7-Stationsfest, zum ersten Mal im Waldpiraten-Camp.

Das Camp der Deutschen Kinderkrebsstiftung - "Waldpiraten-Camp", welches wir finanziell sehr stark unterstützt haben, hat seine Premieren erfolgreich gemeistert. Die Familienseminare waren wieder ausgebucht und fanden großen Beifall und Begeisterung. Nicht nur vom Inhalt, sondern auch durch die schöne Atmosphäre und die tollen Möglichkeiten, die das Waldpiraten-Camp bietet.
Das gleiche gilt auch für das Seminar für junge Erwachsene im Dezember. Hier haben sich in kurzer Zeit 35 ehemals krebskranke Jugendliche angemeldet, inzwischen nicht nur aus Heidelberg, sondern aus ganz Deutschland. Alle Referenten haben auf ihr Honorar verzichtet, dafür ein herzliches Danke.

Die Jugendgruppen waren beide sehr aktiv, angefangen mit Tauchen, Internetführerschein, Ausflug in die Tropfsteinhöhle nach Eberstadt, über ein Reitwochenende im Odenwald, "Go-Kart" fahren und zum Abschluss nun auch noch ein Klettersamstag in der Kletterhalle. Hier gilt ein besonderer Dank an Anna, Florian, Maren, Sandra, Sascha und Tobias, die alle ehrenamtlich unsere Jugendlichen betreuen, für gute Stimmung sorgen und das Programm ausarbeiten. Ohne diese Unterstützung wäre ein solch reichhaltiges, interessantes, monatliches Angebot nicht möglich. Uns begeistert natürlich, dass die Jugendlichen dieses Angebot nutzen und sich in der Gruppe wohl fühlen.

Die Camps sind bei den Heidelberger Kindern und Jugendlichen und den Geschwistern äußerst beliebt. Große Begeisterung bei allen die dabei waren. Auch bekamen wir äußerst positive Rückmeldungen von den Eltern. So bestärkt sind wir im Vorstand darüber sehr glücklich, dass das von uns investierte Geld Heidelbergern wieder zugute kommt.

Die Bazare, Ostern und Weihnachten, konnten Erfolgreiches verbuchen - ein herzliches Danke an Familie Rübmann, die unermüdlich im Einsatz ist und sich sicher über weitere Unterstützung freut.

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Jahresbericht 2002

Schauen wir zurück auf unsere Ziele, so sind wir angetreten - in einer Zeit in der schon Hoffnung auf Heilung bestand - um unseren Kindern und Familien die Situation auf der Station angenehmer und kinderfreundlicher/ jugendgerechter zu gestalten. Wir gehören mit zur Gründergeneration der Elterngruppen und haben uns von Anfang an für eine familienorientierte Betreuung, sowohl im stationären Bereich als auch in der ambulanten Nachsorge eingesetzt. In diesem Netzwerk wurden Seminare und Wochenenden für Familien, verwaiste Eltern, für Jugendliche und junge Erwachsene aufgebaut, die heute noch einen entscheidenden Baustein unserer Arbeit darstellen. Als bundesweites Projekt unterstützen wir das Waldpiraten-Camp in Heidelberg und die Forschung unter der Trägerschaft der Deutschen Kinderkrebsstiftung.
Rückblickend können wir feststellen, dass mit der Gründung der Elterninitiativen eine Welle entstanden ist, die entscheidend die Situation krebskranker Kinder und deren Familien geprägt und verbessert hat.
All dies konnte nur geschehen durch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem onkologischen Behandlungsteam, der Klinikleitung, der Verwaltung des Klinikums und ganz entscheidend durch viele, viele Spender. Diesen Weg möchten wir auch für die zukünftige Arbeit gehen. Es werden sich uns noch einige Herausforderungen stellen, so der Neubau der Kinderklinik . Eingehend auf das Jahr 2002 können wir wieder auf ein aktives Jahr zurückblicken. Beide Jugendgruppen konnten sich fast monatlich treffen. Gedenkgottesdienst, Stationsfest, Klinikfest und Familienseminare fanden statt, sowie ein gelungener Familienausflug ins Legoland. Mit einem vollbesetzten Bus starteten wir Freitagnachmittag und kamen am Sonntagnachmittag frohgelaunt zurück. Die möglichen Kontakte und Gespräche wurden von allen sehr genossen. Der Start der Doktor-Clowns im April diesen Jahres ist ein voller Erfolg.
öffentlichkeitsarbeit ist immer wieder ein „MUSS“ und so nahmen wir am „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Universitätsplatz und ebenso am Patiententag 2002 „Leben mit Krebs“ teil. Darüber hinaus wurde Gabriele Geib eingeladen an der Podiumsdiskussion beim Forum 21 teilzunehmen zu dem Thema: Wirtschaft und ehrenamtliches Engagement - „corporate Citizenship“. In diversen Zeitungsberichten wurde ebenfalls über unsere Arbeit berichtet. Große Aufmerksamkeit kam der CD-Rom „Onko-Ocean“ zu - erstellt durch Frau Sedlak, zusammen mit der Fachhochschule der SRH-Gruppe und unserem Onko-Kids-Team. Die Erstauflage der CD-Rom geht schon zu Ende. Aufgrund der Veröffentlichungen in den Medien wurde sie aus dem gesamt-deutschsprachigen Raum angefordert.
Danken möchte ich allen die zu unserer 20 Jahr Feier im November gekommen sind und all jenen die mitgeholfen haben, dass dies ein sehr schöner Festakt wurde. Danke an alle, die uns in der Vergangenheit unterstützt haben und Danke an diejenigen, die mit uns und den betroffenen Familien den Weg weiter gehen. In Zeiten knapper werdenden öffentlichen Mittel sind wir nach wie vor politisch und finanziell in der Sorge um die krebskranken Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien gefordert.

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Jahresbericht 2001

In Windeseile verlief auch das Jahr 2001, das wir mit einem sehr schön gestalteten Gottesdienst für unsere verstorbenen Kinder beginnen konnten. Die positiven Rückmeldungen der betroffenen Eltern ermunterten unser psychosoziales Team um Frau Schmid-Konz und Frau Reiser, diesen Gottesdienst auch im nächsten Jahr wieder aufzunehmen. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden.

Die Jugendgruppe unter 18 erlebte einen ereignisreichen Vormittag im Epfenbacher Schwimmbad. Mit der Tauchsportgruppe von Herrn Reisig durften sie eine völlig neue Erfahrung machen. Mit voller Tauchausrüstung richtig ins Wasser zu kommen und dann an der Hand der Tauchleh-rer Kreise unter Wasser zu ziehen, war für alle ein gewaltiges Erlebnis. Bei einem anschließenden Spagetti-Plausch mit den Eltern im Landgasthof zum Hirschen in Spechbach, gab es dann auch viel zu erzählen. Insgesamt hatte die Jugendgruppe, die hervorragend von Frau Maren Boesel und Markus Tho-mae geleitet wird, in 2001 ein volles Programm. Sie gingen noch ins Kino und auch ins Schwimmbad , nicht zu vergessen die Flugerlebnisse mit dem Aero-Club Walldorf. Hier freute es mich besonders, einen ehemaligen Jugendlichen der H7 zu treffen, der heute begeisterter Segelflieger ist. Er stellte an diesem Tag sein Flugzeug zur Verfügung und verbrachte seine Zeit mit den Neuerkrankten. Hocherfreut waren die Kids auch von der Go-Kart-Bahn.
Das nur einige der unternommenen Aktivitäten.

Die Jugendgruppe über 18 Jahre verbrachte wieder eine gemeinsame Woche als Sommerfreizeit im Odenwald. Sie waren auch bei der Tour auf dem Regenbogen von Heidelberg nach Lu-xemburg beteiligt. Wir hatten als Startort hier einiges zu organisieren. Wir waren mit allen Radsportlern am Eröffnungsabend im Jugendclubhaus in Zuzenhausen Gäste der TSG-Hoffenheim. Mit dem Dietmar Hopp – Jugendförderkonzept des Fußballclubs TSG-Hoffenheim und FC-Zuzenhausen haben wir seit 2001 eine Kooperation. Ein wunderbares Essen und Zeit für viele Gespräche brachte die Jugendlichen sich schnell näher. Ein Kabarettist trug ebenfalls zu einem gelungenen Abend bei. Die Unterbringung erfolgte, dank der Unterstützung von EMBL kostenlos in deren eigenes Hotel.
Dank auch hier allen, die dazu beitrugen, die Jugendlichen so herzlich zu empfangen. Auch konnten im letzten Jahr schon 4 Jugendliche kostenlos an einem Fußballcamp teilnehmen.
Im Rahmen unserer Kooperation waren wir ebenfalls bei der Eröffnungsfeier im Jugendclubhaus vertreten. Es wurde ein großes Programm an mehreren Tagen geboten.
Am Tag der offenen Tür waren wir mit einem Weihnachtsstand im Freien und einen großen Info-Stand innerhalb des Gebäudes vertreten.

Weitere Veranstaltungen folgten, so die jährlichen Familienseminare in Ziegelhausen, das Stationsfest mit allen Eltern in Schwetzingen, ein Stationsfest mit Vorstand und Beirat in Spech-bach, der Osterbazar und der Weihnachtsbazar, sowie eine Straßenfestbeteiligung in Ketsch. Die Mitgliederversammlung des Dachverbandes in Heidelberg wurde ebenfalls von uns organisiert.

Das Heidelberger Marriott-Hotel veranstaltete mit einen wunderschönen Gala-Abend eine neue Benefizgala für uns. Es gab ein hervorragendes Essen mit anschließender Möglichkeit zum Tanz. Weitere Veranstaltungen dieser Art werden folgen.

Zum Jahresende war noch ein Besuch in der Providenzkirche möglich . Ein ausverkauftes Konzert war der Lohn der Arbeit .

Die Jugendgruppe hatte im Dezember erneut ein Seminar für junge Erwachsene. Mit 25 Teilnehmern war es voll belegt.

Die Geschwisterfreizeit in der Nähe von Nürnberg verlief spannend, mit vielen Diskussionen und es zeigte sich auch hier wieder sehr deutlich, wie wichtig solche Angebote für diese Gruppen sind.

Die BD-Camps haben natürlich wieder statt gefunden, Sie waren komplett ausgebucht und fan-den diesmal bei weit schönerem Wetter statt.

Bei den Waldpiraten sieht man zwar äußerlich noch keinen Fortschritt, es wurde jedoch hinter den Kulissen enorm viel gearbeitet. Der Start der Bauarbeiten ist für Februar 2002 vorgesehen.

Ein ganz besonderes Erlebnis war die Teilnahme am Internationalen Elterntreffen in Luxem-burg. Aus fast allen Ländern der Welt waren Eltern anwesend und war äußerst spannend zu hören, mit welchen Problemen man im Einzelnen zu kämpfen hat.

Zum Schluss sagen wir allen Vorstandsmitgliedern und Beiräten ein herzliches Danke für ihre tatkräftige Unterstützung, sowie auch allen Mitgliedern, die immer wieder für uns aktiv sind, auch wenn ihre Kinder schon lange gesund, oder gar leider nicht mehr unter uns sind.

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Jahresbericht 2000

Gut gerüstet sind wir mit unserer bescheidenen Computer Technik ins Jahr 2000 gestartet und siehe, alle angesagten Befürchtungen sind nicht eingetreten.
So starteten auch wir im Vorstand und Beirat mit großem Elan ins neue Jahr hoffend, dass eine baldige Entscheidung über die Besetzung der ausgeschriebenen Professorenstelle fallen würde. Doch leider kam es hier anders. Prof. Dr. Debatin kam nicht nach Heidelberg zurück und zum Jahresende stand dann auch noch die Frage im Raum: bleibt die hämatologisch/onkologische Abteilung eine eigenständige Abteilung oder wird sie zurückgeführt in eine „Sektion". Die Verunsicherung bei den Eltern und auf der Abteilung war groß. In vielen Gesprächen trugen wir Vorstandsmitglieder, Eltern und die Station die Problematik bei Politikern und Verantwortlichen der Klinik vor. Ich kann jedoch heute, im Vorgriff auf den Jahresbericht 2001, schon mitteilen, dass die Abteilung bestehen bleibt. An wen der Ruf als nächstes ergeht, ist noch offen. Wir alle sind sehr glücklich über diese Entscheidung und hoffen mit der Station auf eine baldige Komplettierung der Abteilung mit einem nur für die Onkologie eigens zuständigen Professor.
Wir möchten hier ein großes Danke an alle in der Klinik richten, die diese Zwischenzeit verantwortungsvoll durchstanden, so dass zu keiner Zeit eine Therapieeinschränkung bestand.

Als Vorsitzende des Vereins stehe ich jedes Jahr vor dem Problem unsere Arbeit für den Jahresbericht transparent zu machen, was nicht einfach ist. Vieles geschieht in Gesprächen auf der Station mit den Eltern, den Kindern, bei Freizeiten, Ausflügen oder dem monatlichen Treffen der Jugendlichen. Die Ergebnisse sind schwer darstellbar. Ich versichere Ihnen jedoch, dass wir vom Vorstand, mit Unterstützung einiger Eltern, und in Absprache mit der Station und dem psycho-sozialem Team, ständig aktiv sind. So nehmen wir Neues auf und sind ständig auf der Suche nach Verbesserungen für Kinder, Jugendliche und Eltern, wobei wir ständig, sowohl mit den Eltern als auch mit dem Behandlungsteam im Gespräch sind.

Unsere begonnenen Projekte wie Kinderplanet, Jugendgruppen und inzwischen auch onko-kids sind zu hervorragenden Dauereinrichtungen geworden. (www.onko-kids.de)
Der Kinderplanet hat inzwischen über 15.000 Betreuungen gemeistert.
Die Jugendgruppen sind auch von Kindern und Jugendlichen aus der Mannheimer Klinik gefragt - ehemalige Betroffene leiten diese Gruppen mit Bravour
www.onko-kids.de nimmt Gestalt an und erfährt inzwischen internationales Interesse. So wird es in Kürze auch übersetzungen in andere Sprachen geben. Die Jugendlichen und Ehemaligen sind begeistert von diesem Projekt und arbeiten aktiv mit. Wir freuen uns, dass wir hier mit unseren Patienten eine zeitgemäße Kommunikationsmöglichkeit aufbauen konnten.
Familienseminare wurden wieder angeboten und waren - wie immer - ausgebucht.
Es wurde Einzelfallhilfe geleistet.
Und vieles mehr

Danken möchte ich allen, die sich aktiv am Aufbau des Waldpiraten-Camps (www.waldpiraten.de) beteiligten. Die Waldpiraten bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten für Familien, Freizeiten, Fortbildung, Jugendseminare etc. Auch die Better Days Camps werden hier fortgeführt. Im Jahr 2000 war uns der Wettergott leider nicht wohlgesonnen. Nächtliche Temperaturen zwischen 9- 15° haben uns vor große Probleme gestellt. Hinzu kamen Dauerregen und orkanartige Wolkenbrüche, die unseren Zeltplatz mehrmals unter Wasser stellten. Hilfreiche Hände, auch aus der Gemeinde Spechbach, halfen uns, diese Situationen zu bewältigen. Allen hierfür ein herzliches Danke!

Mit den Worten von Ralph Waldo Emerson möchten wir uns bei allen Eltern, Mitgliedern, Spendern, Förderern und aktiven Mitwirkenden im Vereinsgeschehen herzlich bedanken: Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes geschaffen worden.

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Jahresbericht 1999

Viele Aktivitäten im Jahr 99 wurden angeboten und alle hervorragend angenommen. Beginnend mit dem Ostermarkt, einem Osterkonzert, Elternabend zum Thema Camp, dem Grillfest mit zeitweise über 200 Besuchern, den Familienseminaren, Familienausflug in die Pfalz, Besuch auf dem Reiterhof bis zum Weihnachtsmarkt waren den einzelnen Familien viele Möglichkeiten geboten sich zwanglos zu treffen und dies wurde auch rege genutzt.

Das im Mai statt gefundene Jugendseminar in Ziegelhausen war schnell ausgebucht und wurde sehr positiv von den Jugendlichen bewertet. Im Jahr 2001 wird es voraussichtlich wieder ein solches Angebot geben. Unsere beiden Jugendgruppen sind nach wie vor aktiv. Die Gruppe unter 18 Jahren hat Verstärkung in der Leitung bekommen. Sie wird nun gemeinsam von Maren Bösel und Sascha Schmitt geleitet. An alle Verantwortlichen in den Gruppen ein herzliches Danke.

Der Ausflug mit Geschwistern in den Bayrischen Wald war auch für uns beide Betreuer (Bergdoll/Geib) ein neues und spannendes Erlebnis. Es war anstrengend - aber es hat sich gelohnt. Es zeigte uns noch mal deutlich wie wichtig es ist die Geschwisterkinder mit in unsere Arbeit ein zu beziehen und auch speziell Angebote für sie anzubieten. Wir werden dies fortsetzen. Hier möchte ich ganz besonders Birgit Bergdoll danken für ihr hervorragendes Engagement für unsere Kinder nicht nur hier auch beim BD-Camp.

Die ersten Better Days Camps in Spechbach gingen ohne größeren Probleme über die Bühne. Die Spechbacher Bevölkerung, Gemeindeverwaltung und Vereine unterstützten uns überall wo wir sie brauchten. Dies wurde von den Betreuern und den Kindern und Jugendlichen sehr aufmerksam registriert und alle fühlten sich gut aufgenommen. Die Kommentare der Kinder/Jugendliche zum Camp waren äußerst positiv die schönste Zeit meines Lebens... viele haben sich schon wieder für 2000 angemeldet und wollen unbedingt wieder dabei sein. Eine bessere Rückmeldung hätten wir nicht bekommen können. Es wird weitergehen mit den Camps im Jahr 2000 in Spechbach und dann hoffentlich auf Dauer in festen Blockhütten in Heidelberg.

Der Kinderplanet, unser größter konstanter Kostenfaktor, wird nach wie vor sehr gut besucht und auch auf der Station H7 sind wir natürlich präsent gewesen. Haben viele kleine Wünsche erfüllt und vor allen Dingen eine Nachfolgerin für Herrn Metzmacher, Frau Friedrich, gefunden. Wir sind sehr froh darüber. Weiterhin konnten wir Onko-Kid.online weiterführen. Ende Mai 2000 werden wir voraussichtlich in Zusammenarbeit mit der Online-Maus eine "Onko-Maus" starten können. Die Kinder/Jugendliche können dann übers Internet mit anderen Stationen in Hamburg, München etc. chatten, e-mails versenden oder auch mit ihrer Schule Kontakt aufnehmen. Desweiteren sind in der Online-Maus altersgerechte Spiele und Schulprogramme integriert. Die H7 Jugend wartet schon gespannt.

Sie sehen wir können auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken und danken allen die hierzu beigetragen haben.
Sollte jemand sich engagieren wollen bitte melden, wir benötigen viele Mitwirkende um unsere Arbeit auch in Zukunft ehrenamtlich fortführen zu können.

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(c) Deutschen Leukämie-Forschungs-Hilfe -Aktion für krebskranke Kinder-Ortsverband Heidelberg e.V.
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